Obedience
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letztes Update:

02.03.2010                                            

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Obedience stammt aus England und heißt zu deutsch nichts anderes als "Gehorsam", man nennt es auch "Die hohe Schule der Unterordnung". Jedoch gestaltet sich Obedience wesentlich vielseitiger als die "gewöhnlichen" Gehorsamsübungen, die wir von den meisten Hundeplätzen kennen. Zu den bekannten Bestandteilen wie Bei-Fuß-Gehen, Sitz, Platz aus der Bewegung, Bleib, Abrufen usw., die Bestandteil einer Begleithundeprüfung sind, kommen noch folgende interessante Elemente hinzu:

 

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Apportieren / auch von Metall

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Suchen von Gegenständen / Eigenidentifikation

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Positionswechsel auf Distanz / Sitz-Platz-Steh

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Vorausschicken in eine Box  (Quadrat aus 4 Pylonen)

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Wesensfestigkeit, vor allem gegenüber anderen Hunden

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Ablage (alle Hunde werden gleichzeitig abgelegt)

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uvm...

Ein wesentlicher Unterschied zur Begleithundeprüfung, die allerdings Vorraussetzung zur Teilnahme an einer Obedience-Prüfung ist, ist der Ablauf einer Prüfung. Während bei der BH nach einem festen Schema geprüft wird, macht man bei einer Obedience-Prüfung alles nur auf Anweisung des Ringstewards (der eine spezielle Ausbildung hierfür braucht). Dieser legt auch gemeinsam mit dem Richter das Laufschema für die Leinenführigkeit und Freifolge fest. Also erfährt man erst während der Prüfung, wie man laufen muss.

In England und den nordischen Ländern wird Obedience schon seit ca. 20 Jahren betrieben, in Deutschland dagegen ist es noch eine sehr junge Sportart. Jeder Hund, egal welcher Größe, welcher Rasse oder Mischung und egal welchen Alters kann diese Sportart betreiben. Einzige Vorraussetzung ist, dass der Hund mindestens 15 Monate alt ist. Bei der Bewertung der einzelnen Übungen, wird vom Richter auch darauf eingegangen, ob ein arbeitseifriger Border Collie oder ein eher etwas gemütlicher Hovawart diese ausführt. Beim Obedience geht es vor allem um Präzision, Harmonie, Eleganz und eine fließende Vorführung der einzelnen Übungen.

 

Es gibt 3 Schwierigkeitsstufen und in vielen Ländern - wie z.B. in Deutschland - auch eine Beginnerklasse. Jede Stufe besteht aus 10 bis 11 Übungen. Die Übungen in den unteren Stufen - außer der dritten - sind in den meisten Ländern verschieden. Die Prüfungsordnung der 3. Stufe wir durch die FCI geregelt und ist für alle Länder gleich. Um in die nächst höhere Klasse aufzusteigen, muss ein V (Vorzüglich) erreicht werden. Ein V wird mit 256 bis 320 Punkten erreicht. Nach 3 V's muss im nächsten Jahr in der nächst höheren Stufe gestartet werden. Die Kommandos die für die einzelnen Übungen verwendet werden sind nicht vorgeschrieben. Es gibt maximal 320 Punkte pro Stufe.

Download des Deutschen Obedience Reglements